Richtschwert „Sanson“ 17. Jahrhundert

319,95

Gotisches Kurzschwert „Ivain“

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Artikelnummer: OE994, pal_0027 Kategorie:

Dieses Richtschwert ist den Abbildungen und Funden aus damiler Zeit nachempfunden. Die aufwendige Gravur und Ätzungen sind im Preis inbegriffen.

Wenn man dieses Schwert zu MA-Märkten mitnehmen möchte, muss man sich klar sein, dass der Beruf des Henkers nicht gerade angesehen war. So hatte der henker in Kirchen oft einen eigenen Eingang und musste als letztes zum Gottesdienst kommen und als erstes wieder gehen. Die Hochzeiten erfolgten oft innerhalb des Standes. Deshalb waren die Henker einer Epoche, mehr oder weniger alle miteinander verwandt!

Die Klinge ist hergestellt aus gehärtetem und getempertem kohlenstoffhaltigem Federstahl DIN 1.7103, der nicht rostfrei ist. Die Klinge ist handpoliert und somit weißt es kleine Polierkratzer auf. Parierstange und Knauf sind aus Stahl. Die Klingenangel ist mit Holz umlegt und mit Leder umgewickelt. Traditionell sind Richtschwerter ohne spitze Klinge!

Bedingt durch den vergüteten Federstahl ist das Schwert voll Schaukampffähig. Auf der Klinge und der Parierstange ist die Schmiedestruktur teilweise noch sichtbar, dies macht das Schwert sehr lebendig!

  • Gesamtlänge Ca 107 cm
  • Klingenlänge = 78 cm
  • Länge der Parierstange Ca 23 cm

 

Als Richtschwert wird ein zweihändig geführtes Schwert bezeichnet, das im Mittelalter und bis in die Neuzeit zur Enthauptung von Verurteilten verwendet wurde. Der zu Enthauptende saß dabei aufrecht auf einem speziellen Richtstuhl. Im Gegensatz zum Bidenhänderschwert war die Klinge nur so lang wie bei einem einfachen Schwert (ca. 80-90 cm). Wie der Galgen galt das Richtschwert als „unehrlich“ und durfte nicht im „ehrlichen“ Kampf benutzt werden.

Typischerweise hatte seine Klinge eine abgerundete Spitze, die Klinge ist meist sehr breit, flach und klobig. Damit war es zum kriegerischen Stoßfechten nicht geeignet. Bei manchen erhaltenen Richtschwertern ist die Spitze zusätzlich mit drei runden Löchern perforiert, die verhindern sollten, dass man die Klinge anspitzt. In Mittelalterlichen Schriften werden technische Änderungen beschrieben, die die Genauigkeit und Wucht des Enthauptungsschlages verbessern sollten. Es soll hohle Richtklingen gegeben haben, deren Hohlraum mit Quecksilber gefüllt war. Beim Schlag strömte das flüssige Metall zur Spitze hin und vergrößerte dadurch die Wucht des Hiebes. Andere Versuche benutzten Metallperlen, die in Rillen in der Klinge eingesetzt wurden und beim Schlag zur Spitze rollten. Diese Änderungen sind nicht nachweisbar, vermutlich handelte es sich nur um vereinzelte Versuche.

Eine Eigenart der Richtschwerter waren Bild- und Spruchgravuren auf der Klinge. Häufig benutzte Zeichen waren: Rad, Galgen, der Tod Christi, die Mutter Gottes, die Heilige Katharina etc.

 

Optional können Sie ein sehr hochwertiges Schwertgehänge mitbestellen!

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[TAB: Anleitung] Hinweise

Diese Bedienungsanleitung beschreibt die sichere Handhabung von Repliken blanker Waffen und deren Wartung und Pflege
Der Begriff „Blankwaffe oder blanke Waffe“ umschreibt alle Hieb- und Stichwaffen, wie z.B. Schwerter, Degen, Rapiere und Falchione. Aber auch Dolche, Bajonette, Fangmesser und ähnliche Klingenwaffen. Die Waffenklingen sind aus Federstahlsorten laut Norm CSN 413180, 14260 und 15260 hergestellt.
Diese Stahlsorten sind besonders abriebfest, bruchsicher und flexibel. Sie sind also für elastische Teile geeignet, wie auch eine gute Schwertklinge sein sollte. Der Griff ist mit Leder umgewickelt, dessen Bearbeitung und Färbung für den Kontakt mit Menschenhand hygienisch geeignet und verträglich ist (nach dem Gutachten des Ober-Hygieniker Tschechiens vom 31.10.2000).
Waffenrepliken mir scharfen Klingen darf man nach dem Gesetz nicht für Kämpfe verwenden! Unter scharfer Klinge versteht man eine Klinge mit Schlagkante dünner als 3mm. Solche Waffen haben identische Eigenschaften und Materialqualität, wie die stumpfen Versionen. Wegen dem hohen Verletzungsrisiko werden sie aber nur für Dekorationszwecke angeboten und mit ihnen zu kämpfen ist gesetzlich in den meisten Ländern untersagt. Unsere scharfen Waffen sind also nicht etwa schlechter als die stumpfen Waffen! Sie dürfen nur aus juristischen Gründen nicht zu Kampfzwecken angeboten werden!
Bei der Verwendung einer Blankwaffe (egal, ob scharf oder abgestumpft) sollte man folgende Schutzmittel und Bekleidung tragen:

  1. Stoff- oder Kettenhaube, Helm bzw. andere Mittel, die vollen Kopf und Hals schützt
  2. Schutzbrille mit Seitenschutz laut Norm EN166
  3. Lederhandschuhe mit über das Handgelenk ragender Stulpe, Lederstärke mind. 1mm
  4. Steppjacke, ausgepolstertes Wams oder Waffenrock, den Körper mind. bis zu der Schrittebene und ganze Arme deckt
  5. geschlossenes Lederschuhwerk mit fester Spitze und Sohle

Die Größe dieser Schutzbekleidung muss der Größe des Anwenders entsprechen. Die Schutzkleidung muss in einwandfreiem Zustand sein. Bei Nichtanwendung dieser Schutzmittel, laufen Sie unnötige Verletzungsgefahr, für die wir keine Verantwortung übernehmen können!
Verwenden Sie Waffen von demselben Produzenten / Schmied oder zumindest mit den gleichen Eigenschaften (Material, Härtegrad der Klinge) gegeneinander. Die Waffen sind für leichte Trainings- und Schaukämpfe konzipiert. Brutaler Umgang wird auch das beste Schwert zerstören!
Die Garantie von 2 Jahren bezieht sich also nur auf Materialfehler und Probleme, die bei fachg

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